Feuchtfutter

Die Futterkiste sagt PFIATI zum Katzen-Trockenfutter!

Fast jeder weiß es: Katzen würden Mäuse fressen oder kleine Vögel. Katzen sind ursprünglich Wüsten- bzw. Steppentiere. Die Evolution hat deshalb für sie vorgesehen, dass sie ihren Flüssigkeitsbedarf über ihr Fressen also über ihr Beutetier decken. Aus diesem Grund haben sie ein gering ausgeprägtes Durstempfinden. Trockenfutter eine Bequemlichkeitserfindung des Menschen hat die Evolution nicht vorgesehen.

Das Trockenfutter entzieht dem Körper im Magen-Darm-Trakt Wasser und quillt dort auf. Kleiner Selbstversuch: legt einmal eine Hand voll Trockenfutter in eine Schüssel und messt dann, wie viel Wasser das Zeug aufnimmt.

Die Katze müsste also nach dem Fressen von Trockenfutter sofort viel trinken. Das tut sie aber nicht in ausreichender Menge. Ein permanenter Wassermangel (Dehydrierung) ist die Folge. Auf Dauer kann der Wassermangel dann zu Erkrankungen der Nieren und Harnwege führen.

Weil uns das logisch erscheint, verabschieden wir das Trockenfutter aus der Futterkiste. Ab sofort gibt es Feuchtfutter für Katzen von Marengo, Kale, Escapure und Herrmanns.

Für Futterspiele, Katzenclickern oder einfach so gibt es die Fleischminis! Als Hauptmahlzeit sind sie nicht gedacht.

 

P.S. Wer seine Katze mit Rohfleisch ernähren möchte, ist sicher auf dem richtigen Weg. ABER: man sollte sich mit der Zusammensetzung der Ration beschäftigen. Einfach „rum barfen“ ist genauso ungesund wie Trockenfutter!

Copyright MAXXmarketing Webdesigner GmbH